7+1 aus dem Verein

Schattenlicht-Lichtschatten

Wolfgang Brenner (Grafik, Collage) | Cornelia Gumbert (Assemblagen) | Waltraud Caroline Keyn (Malerei) | Wieland Georg Keyn (Malerei) | Hannah-Katharina Martin (Fotografie) | Cornelia Patschorke (Malerei) | Christiane Toewe (Porzellan, Lichtobjekt) | Jakob Weber (Fotografie)

Vom 17. Februar bis 15. April 2018 präsentieren zum 8. Mal 8 aktive Mitglieder des Kunstverein Kulmbach e.V. ihre Werke unter dem diesjährigen Thema „Schattenlicht-Lichtschatten“ im Historischen Badhaus sowie in der Oberen Stadtgalerie.

Nähere Infos hier.

Vernissage: Sa, 17. Februar 2018 um 11 Uhr im Historischen Badhaus

Ausstellungsdauer: 17. Februar – 15. April 2018
Veranstaltungsorte: Historisches Badhaus Kulmbach, Oberhacken 34, 95326 Kulmbach &
Obere Stadtgalerie des Kunstverein Kulmbach e.V., Obere Stadt 10, 95326 Kulmbach
Öffnungszeiten: Historisches Badhaus: Fr – So | 13 – 17 Uhr & Obere Stadtgalerie Sa & So | 13 – 17 Uhr
Veranstalter: Kunstverein Kulmbach e.V.

Mit freundlicher Unterstützung von: Stadt Kulmbach, Klaus Bartels Echtholzdesign, Optik Böhmer, VR Bank Oberfranken

Wolfgang Brenner (Paderborn) zeichnet, schreibt, fotografiert, malt, setzt Zeichen, montiert, arrangiert, findet Dinge, hinterlässt Spuren. Er experimentiert, folgt aber auch traditionellen ästhetischen Stilen und entwirft so seine eigene künstlerische Sprache. Die Grafiken und Collagen Brenners zu entdecken bedeutet, eine eigene ästhetische Reise vorzunehmen, mit Gedanken und Vorstellungsbildern zu experimentieren, Deutungen zu versuchen, wie auch nicht zu Deutendes einfach stehen zu lassen.
Die originellen Assemblagen von Cornelia Gumbert (Neudrossenfeld) loten mit unterschiedlichsten Materialien das Ausstellungsthema ausgiebig aus – von Spielerei mit Licht und Schatten bis hin zur Beleuchtung gesellschaftlicher Aspekte.

Nach langen Jahren der Ölmalerei auf Leinwand und Jahre, die sie der Fotografie widmete, begibt sich Waltraud Caroline Keyn (Kulmbach) auf neuen künstlerischen Weg: Aquarellmalerei mit Inspiration durch die Natur. Der Wechsel der Jahreszeiten ihrer Heimat bietet dafür eine Fülle von Anregungen.

Wieland Georg Keyn (Hamburg) studierte Klassik und Jazz. Mit Gouachefarben und Farbstiften zeigt der passionierte Künstler seine auf Papier gemalten Bilder – farbige, abstrakte Kompositionen.

Die Fotografien von Hannah-Katharina Martin (Bayreuth) beleuchten Strukturen – von der Natur und vom Menschen erschaffen. Die grafischgeometrischen Muster scheinen dem starren, vorbeihuschenden Betrachter verborgen, öffnen sich aber in voller Pracht im Licht der Wahrnehmung.

Cornelia Patschorkes (München) Bilder schwelgen in Farbe, in Acryl und Pigmenten, in denen das Licht immer wieder eine große Rolle spielt. Farbflächen, die sich begegnen – das Licht, das lebensnotwendig ist – die Farben leuchten lässt…

Christiane Toewe (Bamberg) arbeitet experimentierfreudig und begeisterungsfähig mit dem Material Porzellan, das sie immer wieder in Kombination mit Licht bringt. Sie fordert das Material heraus, setzt sich ständig mit den Grenzen der Materie auseinander. Ihre Werkgruppe „peace, blind in Babel” ist ein Appell für den Frieden: Mit einem feinen Bohrer auf die hauchdünne Porzellanmasse eingravierte Schriftzeichen aus der ganzen Welt visualisieren das Wort ‚Frieden’ auf verschiedene Weise. Jakob Webers (Kulmbach) experimentelle (foto-) grafischen Arbeiten beschäftigen sich mit den Schattenseiten der sozialen Netzwerke und visualisieren den Konflikt des Nutzers, der zugleich als Individuum als auch als abstraktes Datenprofil existiert.